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October 28, 2017

 

 

 

Sätze die anfangen mit "Früher ja früüher" oder "Damals ja daaamals ging das noch anders zur Sache" enden oftmals in nostalgischem Sinnieren über angeblich bessere Zeiten, nichts weiter als hervorgekramte und durch Nebelschwaden projizierte Erinnerungen, die auf jeden Fall für den Dahinschwafler immer positiv sind...

 

Aber aufgrund unseres letzten Auftrittes in dem einzigartigen "Journal Schwanewede" ist man selber versucht genau diese Floskeln zu benutzen - Denn eine Zeitreise im positivsten Sinne erwartet den geneigten Gast schon beim Betreten dieser Schankwirtschaft, die eigentlich den Begriff "Old school" erfunden haben müsste...Diejenigen unter uns, die noch "wirkliche Kneipenkultur" kennen gelernt haben, werden sich blitzartig heimatlich verbunden fühlen und mit einer Träne der Rührung den unbändigen Wunsch in sich tragen, einen der vielen Barhocker zu besetzen und die an der professionellen Trinkerhose befestigten Karabinerhaken am Tresen einschnappen zu lassen - auf das alle 7 Minuten ein frisch Gehopftes geliefert und im eigenen Schlunde versenkt wird!

 

 

 

Fröhliche Gesellschaft und eine Auswahl frisch zubereiteter kulinarischer Gaumenfreuden bekommt man dabei von dem liebenswürdigsten Tresenpersonal nördlich von Feuerland und aus dem nur durch eine marginale Glastür getrennten Nebenraum zieht leicht vernehmlich ein Hauch von Zigarettenduft durch den alt-ehrwürdigen Vorraum, der vor der öffentlichen Tabak-Kastrierung garantiert häufig im Raucherdunst verschwunden ist (so wie es sich immer für eine richtige Kneipe gehört hat!) Da geht einem wirklich das Herz in der Buchse auf und man kann schon die Vorfreude spüren, heute Nacht in dieser Schankstube stundenlang philosophische Gespäche erster Kajüte zu führen und frühmorgens mit dem ganz großen Besen liebevoll auf das mit Morgentau bedeckte Trotuar gefegt zu werden..

 

 

 

Oder alternativ eben der kleinen Couch-Combo CATO zu lauschen, die dieses mal wirklich zusammengekuschelt musiziert hat - Eine großartige Erfahrung, die nebenbei intensive Erkenntnisse über die tatsächliche Länge des Musikinstrumentenhalses oder der Ausdünstung des Mitmusikanten feilbot.

 

 

 

Selten haben wir uns so heimisch und familiär gefühlt wie bei Euch liebes Journal und hoffen, bald wieder musikalisch aufspielen zu dürfen. Bleibt so wie Ihr seid, von Euch gibt es nämlich nicht mehr viele! In diesem Sinne immer rin in die Rinne! Prost und Zack!

 

 

 

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